Müdener Läufer erobern Hamburgs Wahrzeichen

Deutschlands größter Brückenlauf ging am Tag der Deutschen Einheit in seine neunte Auflage und einige begeisterte Sportler des MTV Müden waren angereist, um die im Alltag für Fußgänger gesperrte Brücke, laufend zu überqueren. Insgesamt gingen rund 5600 Läufer bei drei Starts auf die Strecke über das Hamburger Wahrzeichen mit Panoramablick.

Für die 14 Läufer des MTV Müden stand diesmal nicht die Jagd nach vorderen Plätzen im Fokus sondern das Absolvieren der 12,3km langen Strecke in fröhlicher Gemeinschaft. Die Familien Buhr und Koch, die Ehepaare Vollbrecht und Strampe sowie Christina Eggers und Ralf Lühring freuten sich über die idealen Bedingungen und die entspannt ausgelassene Stimmung am Start und auf der Strecke. Es war trocken und fast windstill als die 11 jährige Femke Buhr mit ihren Eltern Tatjana und Arthur die doppelte Überquerung der 55m hohen und 3600m langen Brücke beim Mittagsstart am Windhukkai in Angriff nahm.

Begeistert vom grandiosen Blick über Hamburg meisterte sie den Anstieg ohne Mühe und zog ihre Eltern quasi im Schlepptau hinter sich her. Das gleichmäßige triptrap der zahlreichen Füße auf dem Asphalt der Strasse beflügelte auch den 11 jährigen Finian Koch, der sich mit seinen Eltern Ramona und Tobias beim Nachmittagsstart auf die Strecke begab. „Manchmal denkt man, die Brücke bebt und schaukelt“, meinte der quirlige laufbegeisterte Junge und war nicht zu bremsen.

Die Laufehepaare Vollbrecht und Strampe genossen diesen frischen schönen Herbsttag und machten auf dem Scheitelpunkt der Brücke sogar einen kleinen Stopp, um ein prickelndes Getränk zu sich zu nehmen und Pose für ein Erinnerungsfoto zu stehen, während Ralf Lühring gelassen vorbeizog und auf ein gemeinsames Zielfoto verwies. „Hier sollte jeder Läufer einmal mitmachen“, sagte Christina Eggers über die grandiose und einmalige Laufveranstaltung.

Auch im nächsten Jahr, beim zehnjährigen Bestehen des Köhlbrandbrückenlaufs möchte sie dabei sein und bis dahin noch weitere Müdener motivieren. Mal sehen, dann vielleicht mit einem MTV Müden Teilnehmerrekord.

 

Text: Rita Euhus

Fotos: privat

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