Kids-Cup 2017 - Achtmal Podest der Müdener Karatekas

Platz 1 bis 3 bei der Kategorie Beginner, die Plätze 2 und 3 bei Kata B bis 10 Jahre und 11 bis 14 Jahre, sowie der dritte Platz bei Kata A bis 10 Jahre, gingen beim 5. Bevenser Kids-Cup an den Müdener Karatenachwuchs.

 

Mit zwölf Kindern trat das Karatedojo des MTV Müden am Samstag, den 25. November bei dem vom Karateverband Niedersachsen ausgeschriebenen Kata- und Kumitewettkämpfen in Bad Bevensen an. In einem Starterfeld von knapp 40 Kindern, gegliedert in verschiedene Altersstufen, haben sich die Kinder im K.-o.-System, in den Kategorien Kata (Kampfform gegen imaginäre Gegner) sowie Kumite (Kampf mit Gegner), untereinander gemessen.

 

In der Kategorie Beginner teilten sich die Müdener Kids gleich alle drei Podestplätze unter sich auf. Den Finalkampf entschied Carlo Lange (8) gegen Lucian Buhberge (7) knapp für sich. Den dritten Platz sicherte sich schon zuvor Liza Marie Brodowski (8). In der Kategorie B Kata bis 10 Jahre musste sich Klaus Oevermann (10) dann erst im Finale geschlagen geben. Michael Fähnrich (9) erkämpfte zuvor verdient Platz 3. In der Gruppe der 11 bis 14 jährigen derselben Kategorie, erwies sich Heinrich Oevermann (12) als besonders nervenstark. Auch er wurde erst im Finale bezwungen. Platz drei ging souverän an den Vorjahressieger Lars Lambrü (11). In der Kategorie A Kata bis 10 Jahre überraschte Kell Federmann (9) mit Platz drei. Aber alle mitgereisten Müdener Karatekas repräsentierten durch ihr gezeigtes Können eindrucksvoll das MTV Dojo. Der Grundstein für weitere Wettkampfteilnahmen ist gelegt.

Müdenerin Peggy Götting beim Garda Trentino Halbmarathon

Als Brauschweiger Stadtmeisterin 2017 über 10km hatte sich Müdens Vorzeigeathletin Peggy Götting eine mehrtägige SportScheck-Reise zum Gardasee und einen Startplatz am Garda Trentino Halbmarathon am vergangenen Wochenende erlaufen.

 

Am frühen Freitagmorgen machte sich Götting bereits auf den Weg nach München um dort die anderen Stadtmeister und Stadtmeisterinnen Deutschlands in der SportScheck Zentrale zu treffen. Die Überraschung war gelungen, als dann alle Deutschen Teilnehmer durch den ehemaligen Olympiasieger über 800m in Sydney im Jahr 2000, Nils Schumann, empfangen wurden.

Von München aus ging es noch freitags mit dem Bus nach Riva del Garda. Angekommen im sonnigen Riva, war nach dem langen Tag, dem Einchecken im 4*Hotel und einem gemeinsamen Abendessen der 27 deutschen Stadtmeister auch schon der Tag zu Ende. Der Samstag startete gleich mit einer Laufeinheit geleitet durch Coach und Motivator Nils Schumann. Im Anschluss stand eine tolle Yogaeinheit zur Entspannung auf dem Programm, die seine Frau Korinna leitete. Nach einem wunderschönen Tag und einem gemeinsamen Abendessen gab Nils Schumann interessante Einblicke in seine leistungssportliche Karriere, aber auch über sein jetziges Leben nach dem Sport als Personal Trainer.

 

Am Sonntagmorgen zum Laufevent war strahlend blauer Himmel bei etwa 10°C. Die letzten Minuten vor dem Start war die Stimmung aufgeheizt und zum Sound zu „Pirates of the Caribbean“ wurden die über 4000 Teilnehmer dann auf die Halbmarathonstrecke geschickt. Götting hatte sich mutig sehr weit nach vorne zwischen die Spitzenathleten aus Afrika geschoben. So war es auch nicht verwunderlich, dass sie den ersten Kilometer förmlich mitgerissen wurde und viel zu schnell in 3:25 Minuten passierte.

 

In der Ausschreibung stand, dass der Garda Trentino auf einer wunderschönen Strecke durch die Landschaft Norditaliens am Gardasee und die umliegenden Berge führt und die Piste brettflach sei. Mein Eindruck war aber etwas anders, so Götting. Es ging immer wieder durch Unter- und Überführungen und es gab öfters bissige Anstiege, die mich auch ganz schön Körner gekostet haben. Start und Ziel befanden sich allerdings auf einer Höhe.

Bei Kilometer 16 war die Luft raus und Götting wollte das Handtuch schmeißen, aufhören oder kämpfen war hier die Entscheidung. Nach einer kurzen Gehpause war der Kampfgeist geweckt und es ging wieder vorwärts und auch aufwärts. Am Ende war der Tank völlig leer, so Götting, und es lief muskulär nicht mehr rund durch die vielen kräftezehrenden Hügel auf der Strecke, die es in der Heide so nicht gibt. Mit Top 1:39:26 Stunden im Ziel und Platz 15 in der Altersklasse W35 zeigte sich Götting dennoch zufrieden, wenn auch 2-3 Minuten schneller schon schön gewesen wären. Aber das Laufabendteuer fiel eben in die Müdener Trainingspause und da muss auch mal was aus der kalten Hose gehen, so Andreas Ull, Trainer der Müdener Truppe. Es steht zwar viel Koordination, Kraftausdauer, Aufbau vernachlässigter Muskulatur und Stretching auf dem Winterprogramm, aber zur Zeit eben kaum längere Ausdauerläufe.

Bingo am 17.11.17

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